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19. Jugendsession mit Bildern |
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10.11.2008 |
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St. Gallen. Gut 60 politisch interessierte Jugendliche diskutierten am Samstag 8. November im Kantonsratssaal in St. Gallen über politische Themen und präsentieren im abschliessenden Plenum ihre Lösungen.
Um 9.30 Uhr eröffnete der Präsident des Jugendparlaments, Ruedi Lieberherr, die 19. Session. Andrea Carroni sprach über Jugendpolitik und definierte diese als politisches Engagement von Jugendlichen, aber auch als Politik, welche jugendrelevante Themen zum Inhalt hat. Danach ging es in die verschiedenen Workshops um sich konstruktiv mit der einzelnen politischen auseinanderzusetzen. Eine Gruppe über die Nachtverbindungen des ÖV in der Region, sowie die Sicherheit in den Zügen diskutierten und meinte, dass vor allem im Toggenburg Handlungsbedarf für einen Ausbau bestehen würde. Im Workshop Alternative Energien wollte man vom Kanton ein einfacheres und schnelleres Bewilligungsverfahren für Alternative Energieformen, sowie energieisolationen. Auch wurde eine vorübergehende Unterstützung bei der Produktion von erneuerbaren Energien verlangt. Die Teilnehmer des Workshops Schulsystem Schweiz, bemängelten primär den fehlenden Unterricht von politischer Bildung in der Oberstufe, welcher auch im Workshop Politische Bildung zur Sprache kam. Desweiteren wurde eine stärkere Auseinandersetzung mit der Schweizer Geschichte bereits ab der Mittelstufe gefordert. Aus dem Workshop Jugendschutz und Ausgang in St. Gallen wurde die Forderung nach mehreren Ausgehmöglichkeiten für jüngere auch in den ländlicheren Regionen des Kantons laut. Als Beispiel wurde der Talhof in St. Gallen genannt. Im Workshop Politische Bildung diskutierte man über die Gewaltentrennung im Staat und über den Schweizer Föderalismus am Beispiel der HarmoS-Initiative. Nach einer kleinen Stärkung und einer Rede von Jennifer Deuel (FDP-Stadtparlamentarierin, St. Gallen) über ihre politischen Erfahrungen, nahmen die Jugendlichen den Nachmittag in teils hitzigen Diskussionen in Angriff. In der Debatte über die Armee wurde über Sinn und Unsinn von neuen Kampfjets sowie über die Abgabe der Armeewaffe ins Zeughaus diskutiert. Im Zentrum der Diskussion über die Hanflegalisierung standen Themen wie Jugendschutz, Kiffertourismus und eine starke Zunahme des Cannabiskonsums. Die Teilnehmer der Diskussion Gentechnik nahmen sich in einem ersten Teil den sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Gentechnik an und diskutierten in einem zweiten Teil über die ethischen und moralischen Aspekte der Gentechnik in der Medizin. Die Personenfreizügigkeit mit der EU wurde als noch schwer einstufbar befunden, da sie noch nicht sehr lang angewendet wird. Im abschliessenden Plenum diskutieren die Jugendlichen heftig über die während des Tages entstandenen Forderungen, nahmen aber trotz teilweise heftigen Diskussionen sämtliche Forderungen an. Zum Schluss hielt Lea Berdnik (ehemaliges Mitglied des Jugendparlaments St. Gallen) eine Rede, in der sie die Jugendlichen für ihr Engagement lobte.
                    

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Letzte Aktualisierung ( 09.12.2008 )
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