Neuigkeiten

Unter "Neuigkeiten" werden wir dich in Zukunft laufend informieren und auf dem Laufenden halten.

 

Informationen findest du hier zu:

  • verabschiedeten Forderungen der Jugendsession und was mit ihnen passiert
  • aktuellen und zukünftigen Events
  • Planung der nächsten Jugendsession
  •  ... und vielem mehr!

MEDIENMITTEILUNG

 

St. Gallen, 28. April 2018

 

 

 

Jugendparlament: Andreas Thiel und sein Rezept für eine einwandfreie Frisur

 

 

 

Rund 40 Jugendliche nahmen am 28. April 2018 an der 38. Jugendsession des Jugendparlaments SG/AI/AR im Regierungsgebäude St. Gallen teil. Begrüsst wurden die Jugendlichen am Morgen mit einer Rede von Regierungsratspräsident Fredy Fässler (SG). Nach dem Mittagessen folgte die Rede von Satiriker Andreas Thiel, die allerseits mit Spannung erwartet wurde. Gefolgt wurde diese von verschiedenen Diskussionen in kleineren Gruppen. In der Diskussion zur Sterbehilfe am Nachmittag wirkte sogar Ludwig A. Minelli, der Gründer von Dignitas, mit. Im Plenum wurden drei Forderungen von den Jugendlichen verabschiedet.

 

 Der Regierungspräsident des Kantons St. Gallen, Fredy Fässler, eröffnete die 38. Jugendsession und richtete einige motivierende Worte an die Jugendlichen. Die aktuelle Situation mit zahlreichen Unsicherheiten, die in der Gesellschaft herrscht, könne dank aktiven Jugendlichen überwunden werden. Er appellierte an das politische Interesse der Teilnehmenden und hofft, dass dieser Funke auf mehr Altersgenossen überschwappt.

 

 

Andreas Thiel ging in seiner Rede auf folgende Punkte ein:

 

Wirtschaft, Religion und Humor

 

Christentum als Religion der Täter: Jedem Straftäter wird vergeben und sie werden akzeptiert.

 

Sozialliberale als Henker, die gegen die Todesstrafe wären, wenn diese nicht ihren Arbeitsplatz bedrohen würde

 

Was die Menschen glücklich macht, ist gratis – was schlecht für die Wirtschaft ist und der Grund für Werbung, die in den Menschen die Todsünden (wie Gier, Neid) weckt

 

 

 

Andreas Thiel kam nicht nur für sein Referat, er blieb auch gleich den ganzen Nachmittag und verfolgte die Jugendsession mit. Er bezeichnete diese als ungeheuer spannend und interessant und bedankte sich mehrmals für die Einladung und das Engagement der Jugendparlamentarier.

 

 

Rückblick 38. Jugendsession

Samstag, 28. April 2018 im Regierungsgebäude des Kantons St. Gallen

 

 

 

Teilnehmer: 40 Teilnehmer

 

Reden:

  • Begrüssung: Fredy Fässler SP, Regierungsratspräsident, SG
  • Mittag: Andreas Thiel, Satiriker

 

 

 

 

Workshops (Vormittag):     

                      

 

Thema

Leitung

Experten

Crashkurs Politik

Jessica Huldi

  • Janik Steiner, DSJ

 

Steigende Gesundheitskosten und horrende Prämien

Alexandra Natter

  • Bruno Facci, Experte Gesundheitswesen

 

 

Fachkräftemangel in der Schweiz

Tanja Franziska Bielmann

  • Roger Martin, FHSG

 

 

Diskussionen (Nachmittag):

 

Thema

Leitung

Experten

Elefäntlirunde Sterbehilfe

Raphael Wüthrich

  • Ludwig A. Minelli, Gründer DIGNITAS
  • Sascha Schmid, KR, Präsident, JSVP
  • Cem Kirmizitoprak, Mitglied, JUSO
  • Luca Frei, Präsident, JCVP
  • Lukas Graf, Mitglied, JSVP

 

Kohäsionsmilliarde

Konstantin Hälg

  • Thomas Toldo, KR SG, FDP
  • Lukas Huber, Sekretär, JSVP
  • Christoph Bärlocher, KR SG, CVP
  • Mizgeen Sayaband, Mitglied, JGrüne
  • Mathias Müller, KR SG, Gemeindepräsident Lichtensteig, CVP

 

Verhüllungsverbot

Joël Baumgartner

  • Mike Egger, KR SG, SVP
  • Manolito Steffen, Co-Präsident, JGrüne
  • Michael Kunz, KR AR, Fraktionspräsident, SP
  • Andreas Widmer, KR SG, Fraktionspräsident, CVP
  • Beat Tinner, KR SG, FDP

 

Verabschiedete Forderungen:

 

 

Workshop Fachkräftemangel in der Schweiz

 

Forderung:

 

Wir fordern von den Kantonen St. Gallen, Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden die Förderung des Informationsangebotes im Berufswahlunterricht. Es soll vermehrt Fokus auf die alternativen Karrierepfade gelegt werden – zum Beispiel berufsbegleitendes Studium.

 

Begründung:

 

Das Aufzeigen auch untypischer und eher unbekannterer Berufswege und Bildungszugängen fördert die Diversität bei der Wahl der beruflichen Laufbahn. Je bekannter diese Wege sind, desto eher werden sie genutzt. Dies führt zu vermehrter Weiterbildung von Berufstätigen. Somit erhöht sich der Bestand an Fachkräften in der Schweiz.

 

Plenum:

 

Die Forderung wurde mit 28-Ja-Stimmen / 2-Nein-Stimmen / 0 Enthaltungen verabschiedet.

 

 

 

Workshop Fachkräftemangel in der Schweiz

 

Forderung:

 

Wir fordern von den Kantonen St. Gallen, Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden eine Standesinitiative für einen einheitlichen und altersunabhängigen Arbeitsgebersatz bei den Pensionskassen.

 

Zu dieser Forderung wurde ein Ergänzungsantrag von Sascha Schmid (JSVP) eingereicht. Neu soll die Forderung auch einen einheitlichen und altersunabhängigen Arbeitnehmersatz beinhalten.

 

Begründung:

 

Mit zunehmendem Alter steigt der Arbeitgebersatz für Pensionskassen. Dies kann zu einer Benachteiligung älterer Arbeitnehmer führen, da deren Anstellung bei den Arbeitgebern höhere Kosten verursacht. Diese Massnahme soll die Diskriminierung älterer Arbeitnehmer verringern.

 

Plenum:

 

Die ergänzte Forderung wurde mit 24-Ja-Stimmen / 5-Nein-Stimmen / 1 Enthaltung verabschiedet.

 

 

 

Workshop steigende Gesundheitskosten und horrende Prämien

 

Forderung:

 

Wir fordern von den Kantonen St. Gallen, Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden eine Standesinitiative für eine Verfassungsänderung bezüglich Krankenkassenprämien. Wir fordern eine Änderung des Krankenkassensystems. Konkret soll das System neu mit zwei Säulen, einer öffentlichen und einer privaten Säule, funktionieren.

 

Begründung:

 

Die Systemänderung soll die Eigenverantwortung und Eigenständigkeit der Versicherten stärken. Dadurch soll das Gesundheitssystem entlastet werden, was zu mehr Nachhaltigkeit führt. Die Prämien sollen dementsprechend in beide Säulen fliessen.

 

Plenum:

 

Die Forderung wurde mit 14-Ja-Stimmen / 12-Nein-Stimmen / 5 Enthaltungen verabschiedet.